OECD-Verfahren in Österreich gegen Andritz Hydro rund um das Staudammprojekt Xayaburi in Laos endet mit Einigung

Autor/in: Der Standard, Veröffentlicht am: 13 July 2017

Das OECD-Beschwerdeverfahren gegen den Anlagenbauer Andritz Hydro hat mit einer Einigung rund um das Staudammprojekt Xayaburi geendet. Das steirische Unternehmen habe seine Verpflichtungen hinsichtlich Menschenrechte und Umweltstandards in einem Statement formell anerkannt, teilte der Verein für Bildung Umwelt und Menschenrechte "Finance & Trade Watch" am Donnerstag mit. "Während wir im Rahmen des Mediationsverfahrens mit Andritz hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen des Staudamms auf keinen grünen Zweig kommen konnten, erkannte das Unternehmen den Verbesserungsbedarf für die umgesiedelten Dorfbewohner an... Der Einigung waren Gesprächsrunden in den vergangenen drei Jahren vorangegangen, dennoch blieben die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Projekts weiterhin "problematisch und für die betroffene Bevölkerung vor Ort haben sich noch keine Verbesserungen eingestellt", kritisierte der Verein.

Lesen Sie hier den vollständigen Post

Betreffende Unternehmen: Andritz