Dem. Rep. Kongo: Konflikt um Landnutzung für DEG-Palmölprojekt verschärft sich; enthält Stellungnahme des Unternehmens

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Antwort
29 December 2017

Antwort der DEG

Autor/in: DEG

Die DEG nimmt Kritik sowie Hinweise zu von ihr mitfinanzierten Vorhaben immer ernst und geht diesen nach. Dazu pflegt sie auch den aktiven Dialog mit der Zivilgesellschaft. Dies gilt auch für das Vorhaben des Unternehmens Plantations et Huileries du Congo SA (PHC) in DR Kongo... Die in dem o.g. Statement gemachten Äußerungen können wir nicht nachvollziehen...

Die DEG hat in diesem Kontext auch mehrfach auf ihre Beschwerdemechanismus hingewiesen, der Einzelpersonen und Organisationen offensteht, die meinen, dass sie von einem von der DEG mitfinanzierten Vorhaben beeinträchtigt werden. Dort eingereichte Beschwerden werden von einem unabhängigen Experten-Gremium geprüft und bearbeitet...

Auf Einladung der Provinzregierung Tshopo fand im November 2017 in Kisangani für den Plantagenstandort Lokutu ein Treffen von Gemeinde-Vertretern und dem Unternehmen PHC statt. Ziel war es, eine abgestimmte Strategie zur Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur zwischen den Gemeinden im Plantagengebiet, Regierung und Unternehmen zu vereinbaren. Die friedlich und konstruktiv geführten Gespräche mündeten in konkrete schriftliche Vereinbarungen. Nach Auskunft des Unternehmens sind im Anschluss an die Gespräche alle teilnehmenden Gemeindevertreter in ihre Dörfer zurückgekehrt...

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Artikel
5 December 2017

DEG-Palmölprojekt im Kongo: Landrechtskonflikte drohen weiter zu eskalieren

Autor/in: Urgewald

...Feronia-PHC, ein Tochterunternehmen des kanadischen Konzerns Feronia, will mit neuen Dokumenten die Zustimmung von Gemeindevertretern für die Nutzung von Land  am Standort Lokutu nachweisen. Nach Informationen der Wald- und Landrechtsexpertin Jutta Kill [...] wurden die Vertreter massiv zur Zustimmung gedrängt... Die DEG hingegen beruft sich auf Versicherungen ihres Kunden, nach dessen Darstellung niemand zur Unterschrift der Dokumente gedrängt wurde. 

Die Menschenrechtsorganisationen FIAN und urgewald fordern die DEG auf, die Widersprüche in der Darstellung der Vorgänge aufzuklären. Landnutzungs-Dokumente, zu deren Zustimmung Gemeindevertreter gedrängt wurden, darf die DEG nicht anerkennen. Als Leiterin des Finanzierer-Konsortiums der Entwicklungsbanken kommt ihr eine herausragende Verantwortung zu. Ein Verstecken hinter den Beschwichtigungen ihres Kunden ist inakzeptabel...

Nach FIAN und urgewald vorliegenden Informationen trauen sich nun einige der Vetreter, die zur Unterzeichnung der Vereinbarungen gedrängt wurden, nicht mehr in ihre Dörfer zurück. Sie fürchten Racheakte der Bevölkerung...

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