Deutschland: NGOs rufen Allianz zur weiteren Reduzierung von Kohleinvestitionen auf; Forderung folgt der Divestment-Ankündigung des franz. Versicherers AXA

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Antwort
2 January 2018

Stellungnahme der Allianz

Autor/in: Allianz

Vielen Dank für Ihre Einladung zur Stellungnahme zur Position von urgewald. Wie Sie wissen, stehen wir seit Jahren in direktem Austausch mit vielen NGO, darunter auch urgewald. Im Juni 2017 haben fünf ESG-Experten und die Leiterin Corporate Responsibility der Allianz Group, Katharina Latif gemeinsam mit Frau Schücking und Team verschiedene ESG Ansätze diskutiert. Ein wichtiger Punkt ist die Datenqualität und –verfügbarkeit. Auch hierzu arbeiten wir in verschiedenen internationalen Initiativen an besseren und branchenweiten Standards mit, z.B. der TCFD und der PRI.

Bitte finden Sie unsere Stellungnahme mit allen relevanten Punkten auf unserer Website [auf Englisch] hier.

Artikel
12 December 2017

AXA setzt Divestment-Meilenstein mithilfe von urgewald-Kohle-Datenbank

Autor/in: Urgewald

Die NGOs Les Amis de la Terre (Frankreich) und urgewald (Deutschland) begrüßen die heutige Divestment-Ankündigung des französischen Versicherers AXA... Nach einer ersten Reduzierung der Kohleinvestitionen im Jahr 2015 kündigte der Konzernchef [...] auf dem heutigen "One Planet Summit" in Paris an, dass AXA weitere 2,4 Mrd. Euro an Kohle-Anlagen und 700 Mio. Euro an Teersand-Anlagen im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie veräußern wird. 

„AXA geht damit weit über das hinaus, was andere globale Investoren wie der Norwegische Pensionsfonds und Allianz getan haben“, sagt Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald. Laut seinen neuen Richtlinien wird der Versicherer Unternehmen aus seinem Portfolio ausschließen, die mehr als 30 Prozent ihres Stroms oder ihrer Umsätze aus Kohle beziehen, ähnlich dem Divestment-Schritt der deutschen Allianz im Jahr 2015. Darüber hinaus will AXA auch die größten Kohleproduzenten (Produktion von über 20 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr) sowie alle Unternehmen, die den Bau von Kraftwerken mit über 3.000 Megawatt neuer Kohlekapazität planen, desinvestieren – wozu Allianz bislang nicht bereit ist...

Schücking ergänzt: „Die Allianz muss nachziehen, will sie beim Klimaschutz nicht abgehängt werden.“ [bezieht sich auch auf RWE, Uniper, Marubeni, Glencore, Blackrock]

Lesen Sie hier den vollständigen Post