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Hugo Boss reagiert auf Forderungen, die Lieferkette transparenter offenzulegen

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Item
8 June 2017

Beschaffung und Produktion bei HUGO BOSS

Autor/in: Hugo Boss

...Die Fertigung von HUGO BOSS Produkten erfolgt weltweit. Zirka 20% unseres gesamten Beschaffungsvolumens stellen wir in unseren eigenen Werken her. Diese befinden sich in Metzingen (Deutschland), Radom (Polen), Morrovalle (Italien) und Izmir (Türkei). In den eigenen Werken decken wir einen großen Teil unseres Produktangebots in der klassischen Konfektion im Herren- und Damensegment ab. Izmir ist mit rund 4.000 Mitarbeitern der größte eigene Produktionsbetrieb von HUGO BOSS. Dort wird ein Großteil der Anzüge, Sakkos, Hosen und Hemden als auch der Damenoberbekleidung gefertigt. Durch die Fertigung in eigenen Betrieben halten wir wichtiges Know-how, beispielsweise zu Produktionstechnologien, im Unternehmen und Qualitätsstandards können eigenständig weiterentwickelt werden. Dieses Wissen im Nachgang an unsere Partnerbetriebe weiter zu geben ist ein wichtiger Bestandteil unserer Beschaffungsstrategie. Denn zusätzlich zur Eigenfertigung entfällt mit 80% ein Großteil unseres Beschaffungsvolumens auf Produkte, die von unabhängigen Lieferanten in Lohnfertigung hergestellt oder als Handelsware bezogen werden...

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Antwort
7 June 2017

Antwort von Hugo Boss

Autor/in: Hugo Boss

HUGO BOSS setzt sich zunehmend für Transparenz in der Lieferkette ein. Bereits Anfang des Jahres haben wir unsere Produktionsländer und die Anzahl der Produzenten auf der Website des Unternehmens veröffentlicht. Diese Informationen wurden kürzlich um die Liste unserer Fertigwarenlieferanten ergänzt. Damit kommen wir auch den Forderungen der Transparency Pledge-Kampagne nach (u.a. Clean Clothes Campaign, IndustriALL Global Union, UNI Global Union, ITUC - International Trade Union Confederation). Mit der aktuellen Liste decken wir bereits 93% unserer Fertigwarenlieferanten ab. Ziel ist es die verbleibenden 7% in Verlauf des Jahres zu vervollständigen. Hierzu sind wir bereits entsprechend im Austausch. HUGO BOSS hat darüber hinaus eine Roadmap aufgestellt, die zur vollständigen Lieferkettentransparenz bis 2019 führen soll. Um sich gemeinsam für die Verbesserung von Standards weltweit - unter anderem auch in Ländern wie Indien einzubringen - hat HUGO BOSS im vergangenen Jahr zudem beschlossen, sich einem Projekt des Bündnisses für Nachhaltige Textilien vor Ort anzuschließen. Dieses startet bereits Mitte Juni. Darüber hinaus ist das Unternehmen verschiedenen Bündnissen beigetreten, um sich im Zusammenschluss mit anderen Unternehmen weiter für die Verbesserung von Standards einzusetzen. Der Dialog mit Frau Dr. Burckhardt und anderen NGOs, im Rahmen unseres internationalen Stakeholdertags, ist ebenfalls ein wichtiger Teil unseres Engagements. Auch im Rahmen der Hauptversammlung fand entsprechend ein konstruktiver Austausch mit Frau Dr. Burckhardt statt.

Artikel
7 June 2017

Hauptversammlung von Hugo Boss am 23. Mai – FEMNET fordert zu mehr Transparenz auf

Autor/in: Femnet

Hugo Boss lädt am kommenden Dienstag, 23. Mai 2017, zu seiner jährlichen Hauptversammlung nach Stuttgart ein. Um dort sprechen zu können, hat sich die Vorsitzende der Frauenrechtsorganisation FEMNET, Gisela Burckhardt, Aktien des Modekonzerns gekauft. Denn Hugo Boss zählt neben KiK zu den beiden deutschen Unternehmen, die immer noch Transparenz verweigern. Sie sind nicht der Aufforderung einer internationalen Koalition von neun Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften gefolgt, Informationen über die Fabriken zu veröffentlichen, die ihre Markenprodukte herstellen. Insgesamt wurden 72 Firmen gefragt, darunter sechs deutsche. „Gerade hochpreisige Marken wie Hugo Boss sollten doch in puncto Transparenz voranschreiten und sicherstellen, dass ihre Kund_innen Informationen erhalten, wo, von wem und unter welchen Bedingungen ihre Kleidung hergestellt wird“, meint Gisela Burckhardt...Immerhin ist Hugo Boss dem deutschen Textilbündnis beigetreten und will die dort geschaffene Bündnisinitiative zur Abschaffung der Sklaverei von jungen Mädchen in südindischen Spinnereien unterstützen. Dennoch ist es wichtig, dass sich Hugo Boss endlich auch zur Transparenz bekennt. Die Intransparenz der Unternehmen erschwerte es zum Beispiel die Verletzten sowie die Hinterbliebenen der mehr als 1100 Opfer der Rana Plaza Katastrophe in Bangladesch angemessen zu entschädigen. Zum Zeitpunkt der Katastrophe waren kaum Informationen über die Unternehmen, die dort ihre Kleidung produzieren ließen, öffentlich verfügbar...

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