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Artikel

3 Apr 2025

Autor:
Newsweek

Deutschland: US-Botschaft fordert mutmaßlich deutsche Unternehmen zur Einstellung von Diversitätsprogrammen auf; BDI ruft zum Widerspruch auf

Shutterstock (purchased)

"Spiegel: US-Botschaft befragte auch deutsche Unternehmen zu Diversitätsprogrammen", 3. April 2025

Die US-Regierung hat nach einem Bericht des „Spiegel“ auch deutsche Unternehmen aufgefordert, Programme für Diversität einzustellen.

Demnach schickte die US-Botschaft in Deutschland... [Briefe]... an Firmen, die mit amerikanischen Vertretungen zusammenarbeiten. Darin sollen die Unternehmen unter anderem bestätigen, dass sie keine Programme für Gleichberechtigung, Vielfalt, Inklusion und Umweltgerechtigkeit unterstützen. Weiter heißt es, es sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Rechte von trans Personen zu beschneiden.

Der Industrieverband BDI rief dazu auf, nicht auf die Forderungen der US-Regierung einzugehen. Unternehmen, die Vielfalt und gleiche Aufstiegschancen förderten, seien in der Regel produktiver und gewännen mehr qualifizierte Beschäftigte.

Redaktioneller Hinweis: Der Spiegel hat sich in einem Punkt korrigiert. Demnach wurden keine Briefe mit 36 Fragen verschickt, sondern Briefe generellen Charakters, also keine Fragebögen.


Inoffizielle Übersetzung aus Newsweek, "Germans React to Donald Trump's DEI Ultimatum" vom 3. April 2025:

Das US-Außenministerium versuchte nach internationaler Kritik, seine Politik klarzustellen. Es erklärte, dass Botschaften von Auftragnehmern lediglich eine Selbstauskunft über die Einhaltung amerikanischer Antidiskriminierungsgesetze verlangten – nicht jedoch ein Prüfverfahren.

„Es ist keine ‚Überprüfung‘ erforderlich, über die Selbstauskunft hinaus,“ heißt es in einer Stellungnahme des Ministeriums, wie die New York Times berichtete. Zudem wurde betont, dass diese Vorgabe nur für Unternehmen gelten solle, die von US-Arbeitgebern kontrolliert werden und amerikanische Staatsbürger beschäftigen – eine Position, die offenbar im Widerspruch zur allgemeineren Formulierung in den Botschaftsschreiben steht.