Pressemitteilung: "Weltmädchentag: Ein Mädchen arbeitet sich zu Tode – eine Initiative des Textilbündnisses kämpft dagegen"

Autor/in: Femnet, Veröffentlicht am: 11 October 2017

Im indischen Chennai wollte das Mädchen N. Kaliyarasi, das in einer Spinnerei für große internationale Marken arbeitete, unbedingt den Bonus von rund 40 Dollar erreichen. Denn der magere Lohn von 3,50 Dollar reicht nicht zum Leben. Aber sie überforderte sich und starb. Hier wurde eindeutig die betriebliche Sorgfaltspflicht verletzt... Der Spinnereimanager reagierte nicht auf Telefonanrufe der Presse... Die Gewerkschaft fordert 15 Jahre Kompensationszahlung für die Familie... Damit so etwas nicht mehr passiert, hat FEMNET die Bündnisinitiative „Systemische Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Tamil Nadu“ im Rahmen des Textilbündnisses initiiert. Der Startschuss erfolgte Mitte September im indischen Coimbatore... An der Initiative beteiligen sich auf deutscher Seite die Unternehmen Tchibo, Otto, Kik und Hugo Boss, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie FEMNET und Fairtrade. Auf indischer Seite nehmen teil die Regierung von Tamil Nadu, der Unternehmerverband SIMA, mehrere lokale Textilfabrikanten, NGOs und Gewerkschaften. Auch internationale Organisationen wie die International Labour Organization (ILO) sind einbezogen... Trainings in rund 300 Spinnereien [sollen] die Grundlage schaffen für funktionierende, gesetzlich vorgeschriebene, Komitees – für Beschwerden und gegen sexuelle Belästigung. 

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Betreffende Unternehmen: Hugo Boss KiK Otto Tchibo