Rohstoffe für die Batterien von Elektroautos werden durch Ausbeutung von Kindern gewonnen, laut Amnesty International

Autor/in: Carl-Heinz Pierk, Die Tagespost, Veröffentlicht am: 11 September 2017

"Dem E-Auto gehört die Zukunft", 8 September 2017

Der Knackpunkt von Elektroautos freilich ist ihr Akku. Heute werden nach Angaben der „Neuen Zürcher Zeitung“ rund 30 Prozent der Lithium-Produktion für Batterien verwendet, 2025 dürften es 70 Prozent sein... [Auch] Kobalt wird vermehrt in Kathoden von Lithiumbatterien verwendet... [Laut] Amnesty International... [würden] große Unternehmen der Elektronikbranche [...] nicht kontrollieren, ob für ihre Produkte Kinder in Kobaltminen ausgebeutet werden. In einem Bericht wird die Handelskette von Kobalt zurückverfolgt bis zu den Minen, in denen Kinder – manche von ihnen sind erst sieben Jahre alt – sowie Erwachsene unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen. Kobalt wird vor allem für Lithium-Ionen-Batterien und Akkus in Smartphones und Batterien von Elektroautos verarbeitet... Während in Deutschland ein bizarrer Kampf gegen die Autoindustrie geführt wird, natürlich im Namen der Gesunderhaltung von Menschen, speziell Kindern, die durch von Dieselautos erzeugte Stickoxyde eventuell gefährdet werden könnten, wird in Afrika die Gesundheit von Kindern ruiniert, um Kobalt für die als saubere Alternative gepriesenen Elektroautos zu gewinnen. [bezieht sich auch auf Tesla, Samsung und Panasonic]

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Betreffende Unternehmen: Panasonic Samsung Tesla Motors