Syrische Geflüchtete in türkischen Textilfabriken: 38 marktführende Unternehmen beantworten Fragen zur Verhinderung von Ausbeutung

38 große Bekleidungsmarken wurden zum zweiten Mal in diesem Jahr dazu befragt, welche Maßnahmen sie zum Schutz von Geflüchteten ergreifen, die in der Türkei Kleidung für den europäischen Markt nähen. Einige Marken - wie NEXT und New Look – nehmen mit ihren Managementansätzen und -praktiken eine Vorreiterrolle ein. Gleichzeitig hat eine große Anzahl der Marken damit begonnen, erste positive Schritte in die richtige Richtung zu realisieren. Nichtsdestotrotz steht Missbrauch auch weiterhin auf der Tagesordnung. Das liegt nicht zuletzt an den Nachzüglern unter den Unternehmen, die zu wenig Maßnahmen zu langsam umsetzen.

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26 October 2016

ZDF reportage: Ausbeutung minderjähriger Flüchtlinge im türk. Textilsektor?

Autor/in: ZDF heute

Laut BBC arbeiten in türkischen Textilfabriken teils minderjährige Flüchtlinge unter inakzeptablen Arbeitsbedingungen. Die dort produzierenden europäischen Modelabel weisen die Anschuldigungen zurück.

Interview mit Business & Human Rights Resource Centre Direktor Phil Bloomer eingebettet in Video

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25 October 2016

Pressemitteilung: Syrische Geflüchtete in türkischen Textilfabriken: 38 marktführende Unternehmen beantworten Fragen zur Verhinderung von Ausbeutung

Autor/in: Business & Human Rights Resource Centre

...Die türkische Bekleidungsindustrie hätte das Potential, Arbeitsplätze zu angemenssenen Bedingungen für Flüchtlinge bereitzustellen. Aber dieses Potential wird sie mit „business as usual“ nicht ausschöpfen können. Die Hälfte der Textilmarken hat gezielte Maßnahmen ergriffen, um die spezifischen Risiken anzugehen, mit denen Geflüchtete konfrontiert sind. ASOS, C&A, Esprit, GAP, Inditex, Mothercare, New Look, NEXT, Otto Group, Primark, Tesco, Tchibo und White Stuff gaben an, dass sie von ihren Zulieferern erwarten, dass sie nicht registrierte Flüchtlinge bei der Beantragung von Arbeitsgenehmigungen unterstützten. Dies ist eine positive Entwicklung, da bisher viele Marken eine Nulltoleranzpolitik gegenüber nicht registrierten Geflüchteten verfolgten. Diese führte zum Ausschluss der Betroffenen aus den Fabriken – das schlechtmöglichste Ergebnis für das Wohlbefinden der Flüchtlinge...

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25 October 2016

Türkei: Flüchtlingskinder nähen Kleidung für europäische Modemarken

Autor/in: ZEIT

In der Türkei arbeiten einem TV-Bericht zufolge syrische Flüchtlingskinder in Textilfabriken. Sie seien teils zwölf Stunden pro Tag an ihrem Arbeitsplatz und erhielten nur einen geringen Lohn, hieß es in einem Vorbericht zu einem Beitrag der BBC. Die Kinder fertigen demnach unter anderem Kleidung für Einzel- und Onlinehändler wie Marks & Spencer (M&S) und Asos an...Der Textilkonzern Inditex wies die Vorwürfe gegenüber ZEIT ONLINE zurück. "Inditex, unser Mutterkonzern zu dem auch Zara gehört, toleriert Kinderarbeit in keiner Weise", sagte eine Sprecherin. Die Wäscherei Goreteks, die in dem BBC-Beitrag im Zusammenhang mit Zara genannt werde, sei bereits vor den Filmaufnahmen von Inditex überprüft worden. Dabei seien Gesundheits- und Sicherheitsmängel entdeckt worden. "Wichtig zu betonen ist, dass Inditex bei drei unangekündigten Besuchen der Wäscherei im Juni, September und Oktober keine syrischen Arbeiter bei Goreteks vorgefunden hat, die nicht registriert waren", so die Sprecherin weiter. Die Wäscherei habe eine Frist von Inditex bis Dezember erhalten, Verbesserungen umzusetzen, um Bestandteil der Lieferkette zu bleiben...

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24 October 2016

BBC-Reporter: Syrische Flüchtlingskinder arbeiten in türkischen Textilfabriken

Autor/in: Deutschlandfunk

In türkischen Kleidungsfabriken werden nach Recherchen der britischen BBC syrische Flüchtlinge ausgebeutet. Demnach erhalten die dort beschäftigten Syrer deutlich weniger als den gesetzlichen Mindestlohn. Zudem arbeiteten sie teilweise mehr als zwölf Stunden, um Kleidung herzustellen, die später in Großbritannien in den Handel komme. BBC-Journalisten fanden den Angaben zufolge in den Textilfabriken auch minderjährige Syrer. Die betroffenen Kleidungskonzerne erklärten, sie nähmen das Problem ernst. In der Türkei leben schätzungsweise drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien.

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